Mina Richman
In Berlin geboren und in Bad Salzuflen aufgewachsen, bewegt sich die queere Deutsch-
Iranerin Mina Richman schon früh zwischen verschiedenen Welten. Inspiriert von
Künstlerinnen wie Nina Simone und Joan As Policewoman veröJentlichte sie 2022 ihre
Debüt-EP „Jaywalker“, mit der sie für den PopNRW Preis in der Kategorie „Beste
Newcomerin“ nominiert wurde. Mit dem Solidaritäts-Song „Baba Said“, der während der
„Frau, Leben, Freiheit“-Proteste im Iran viral ging, verbindet sie Musik und Aktivismus
auf eindrucksvolle Weise.
Ihr Debütalbum „Grown Up“ erschien 2024 über das Münsteraner Ladies&Ladys Label.
Gemeinsam mit ihrer Band und Produzent Tobias Siebert entwickelte sie einen
vielseitigen Sound zwischen Indie, Pop und Soul. Das Album wurde unter anderem von
DLF Kultur und FluxFM zum Album der Woche gekürt. Es folgten deutschlandweite
Headliner-Touren sowie Auftritte bei Festivals wie der Fusion, Orange Blossom Special,
Waves Vienna und dem Reeperbahn Festival. 2024 gewann Mina Richman außerdem
den PopNRW Preis als „Outstanding Artist“.
Nach der Teilnahme am PopCamp, erschien 2025 ihre zweite EP „Past 25“, begleitet von
einer weiteren Headliner-Tour. Im August 2026 folgt ihr zweites Album „DiJerent
Flavours of Being Happy“, mit dem sie im Herbst auf Tour durch Deutschland und
Österreich geht.
Foto: Jan Haller
