popNRW-Preis 2021: Die Gewinner:innen stehen fest!

Am 19. Oktober haben das NRW KULTURsekretariat und der Landesmusikrat NRW zum zehnten Mal die popNRW-Preise an die herausragendsten Bands und vielversprechendsten Newcomer aus NRW vergeben. Ausgezeichnet wurden die Bonner Rapperin DIE P und die in Köln lebende Sängerin DONIA TOUGLO.

Der mit 10.000 Euro dotierte erste Preis in der Kategorie »Oustanding Artists« gibt der ebenso vielseitigen wie eigenwilligen Künstlerin DIE P Gelegenheit, ihr Standing am Musikmarkt weiter zu etablieren. Die Laudatio hielt der Rapper Michael Kurth, besser bekannt unter seinem Künstlernamen CURSE. Die junge Musikerin DONIA TOUGLO durfte sich – gewürdigt von Jurymitglied und Musikerin MARIAMA – über den mit 2.500 Euro dotierten Förderpreis für den »Best Newcomer« freuen. Die Veranstalter begrüßen es sehr, erstmals in der Geschichte des Preises in beiden Kategorien weibliche Artists auszeichnen zu können. Zugleich leistet die Jury mit ihrer diesjährigen Entscheidung einen wichtigen Beitrag zu einer diverseren Musiklandschaft in NRW.

Erneut wurden auch die Zweitplatzierten beider Kategorien mit weiteren Preisen bedacht. Erstmalig stiftete die PR-Agentur Community Promotion die Preise. Über das hauseigene, auf besondere Guerilla-Marketingmaßnahmen spezialisierte Unternehmen strassenjunge, stellten sie dem zweitplatzierten Outstanding Artist MOGLII eine Plakatkampagne für eine Stadt seiner Wahl im Wert von 1500 € zur Verfügung. Der Newcomer TOM TASCHENMESSER konnte sich über ein Online-Marketing-Paket (Social Media-Consulting, Kampagnenplanung, Mediabudget) im Wert von 500 Euro freuen.
Die Verleihung fand im Rahmen der Cologne Music Week im Gloria Theater in Köln unter Berücksichtigung der 2G-plus Regelung statt. Die Preise sowie das Förderprogramm popNRW werden seit 2016 vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht. Zu dem besonderen Anlass war daher auch Ministerialdirigent Karl-Uwe Bütof, Abteilungsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW, zu Gast. Zu Beginn der Veranstaltung sprach er mit der Radio- und TV-Moderatorin Anja Backhaus über die Fördersituation junger Musiker:innen in NRW: „Wir haben schwierige anderthalb Jahre hinter uns, und ich bin beeindruckt, wie kreativ viele Bands ihre Musik in dieser Zeit weiter entwickelt haben. Es ist gut, dass zusammen mit dem gleichnamigen Förderprogramm der Förderpreis popNRW diesen Bands zu mehr Sichtbarkeit verhilft. Ich unterstütze gerne, was zu diesem Ziel führt,“ so Karl-Uwe Bütof.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war die Premiere eines kurzen Films zum 10-jährigen Jubiläum des Preises, in dem auch ehemalige Preisträger:innen, wie Giant Rooks, International Music, Amilli und AnnenMayKantereit sowie einige Jurymitglieder:innen zu Wort kamen, und der das Wirken des Förderprogrammes über den Preis hinaus aufzeigte. Die Relevanz und den Stellenwert dieses Preises, aber auch das gute Gespür der Jury für besondere Talente, bemerkt man nicht nur in Hinblick auf die diesjährigen Nominierten und Preisträgerinnen, sondern auch, wenn man die hochkarätigen, vergangenen Preisträger:innen betrachtet. Die in dem Film ebenfalls angeteaserte Live-Session der Gewinner:innen von 2020 (Keshavara und IUMA) werden in Kürze in voller Länge veröffentlicht.

Ausgewählt wurden die nominierten Künstler:innen und Gruppen von einer neunköpfigen Jury aus Branchenvertreter:innen, Festivalmacher:innen, Musiker:innen und Journalist:innen, ergänzt um Vorschläge durch einen Beirat aus Vertreter:innen aus dem Bereich der Popförderung. Der Jury gehören an: Hanna Bächer (freie Journalistin, Konzertveranstalterin), Klaus Fiehe (freier Journalist, u. a. 1Live Fiehe, byte.fm), Carsten Helmich (Juicy Beats Festival), Mariama Jalloh (Musikerin, MARIAMA), Elke Kuhlen (c/o pop Festival), Katja Lucker (Musicboard Berlin), Simone Sohn (freie Journalistin, u.a. 1Live Heimatkult) und Thomas Venker (Folkwang Universität der Künste, Kaput-Magazin für Insolvenz & Pop). Den Juryvorsitz hatte Dr. Christian Esch (NRW KULTURsekretariat).