Xena
xena ist ein queerer Trans-Artist aus Köln, der Indie-Pop mit HipHop- und R&B-Kanten zu einem Sound verschmilzt, der gleichzeitig smooth und kantig, verletzlich und selbstbewusst ist. Seine Musik bewegt sich zwischen Lofi-Schrammel und poliertem Pop, zwischen deutschsprachigen Coming-of-Age-Momenten und englischsprachigen Genre-Ausflügen.
Nach ersten Releases wie „Kühlpack“ und „Niemand liebt wie wir“ (2023) zeichnete sich schnell eine eigene Handschrift ab: ehrliche Texte, die sich nicht hinter Metaphern verstecken, gepaart mit Produktionen, die zwischen warmem Indie und urbanem R&B-Feeling pendeln. Mit Singles wie „ARM“ (2024), „Nicht egal“ und „Taktik“ (2025) baute xena kontinuierlich Reichweite auf – unterstützt von Airplays u. a. bei BR Puls, Radio Fritz und egoFM, und prominenten Playlistings. Sein Debütalbum „superstar“ (2024) markierte einen ersten Höhepunkt dieser Entwicklung.
Nach einer Pause, in der xena seine Transition in den Mittelpunkt seines Lebens stellte, kehrte er zurück – reifer, deeper und mit einer neuen künstlerischen Klarheit. Mit „Menthol“ (April 2026) lieferte er eine erste Kostprobe eines für Ende des Jahres angekündigten Albums. Die kurz darauf folgende Single „pretty baby“ erzählt davon, wie xena sich völlig unerwartet und intensiv in eine Frau verliebt und sie nicht mehr aus seinen Gedanken bekommt.
Mit organischen, langsam vor sich hin schleppenden Beats und einem fetten Kopfnicker-Vibe lebt xena seine tolle Stimme und seinen Harmoniegesang voll aus. Wie gewohnt schreibt er die Tracks alleine und produziert sie gemeinsam mit seinem langjährigen Co-Producer Christoph Mause. Dass xena in der queeren Community längst eine feste Größe ist, zeigt sich nicht nur in Shares und Supports von queeren Creators, sondern auch in der Förderung durch die Initiative Musik. Mit „pretty baby“ setzt er dieses Kapitel fort: ehrlicher, ambivalenter, persönlicher als alles zuvor.
Foto: © Carina Noebe
